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Rolf Sukowski

Herr Sukowski im Gespräch mit uns Rolf Sukowski

1948 in der Nähe von Marienborn im Grenzgebiet geboren, berichtet von einem konsequenten schulischen Weg und anschließendem Studium zum Ökonomie. Besonders an der Außenwirtschaft interessiert wurde er nach Studienabschluss bei der Plankommission im Bereich Internationale Zusammenarbeit gestellt. Anfänglich für Rumänien zuständig, wechselte er in das Fachgebiet Fernost (Vietnam, Laos, Kambodscha). Davon berichtet, er sei humorvoll und hintergründig. Als er 1984 in das neue Fachgebiet China wechselte, dessen Leiter er war, begann das aufregendste und schönste Berufsjahr seiner Arbeit bis zum Ende der DDR.
Im Interview werden Einschätzungen und Blicke der DDR-Ökonomen auf die beginnende Wirtschaftsentwicklung in China beleuchtet, die wenig bekannt sind.
Über diese Zeit und die des Verfalls der Wirtschaftsbeziehungen im RGW berichtet Rolf Sukowsik hintergründig reflektiert.
Mit der Deutschen Einheit beginnt ein völlig neuer Abschnitt in seinem beruflichen und privaten Leben.
Von der Neuorientierung und seiner Entwicklung, seinem Engagement im Ehrenamt und Unruhestand wird hier berichtet.

 

 




Hier können Sie das Interview sehen:



 

Das Gespräch mit Herrn Rolf Sukowski wurde am 16. Mai 2022 in seiner privaten Wohnung aufgezeichnet.

 

Sehen Sie hier das nächste Interview mit:  Peter Wicke  ⇒

Komponist/Musikwissenschaftler

Herr Asriel im Gespräch mit unsAndré Asriel

 

Geboren am 22.Februar 1922 in Wien, ist ein österreichisch-deutscher Komponist. Von 1950 bis 1967 war er Dozent und dann Professor für Tonsatz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin (DDR). 1980 wurde er erimitiert. Asriel wurde vor allem durch seine Lieder bekannt, aber auch Filmmusik war ein wichtiges Tätigkeitsfeld. Er schrieb die Musik für mehr als 30 Filme, außerdem komponierte er Chansons, Balladen, Kammer-, Vokal- und Instrumentalmusik. Viele seiner Kompositionen sind von der Jazzmusik beeinflusst. 1951 wurde André Asriel mit dem Nationalpreis der DDR, 1970 mit dem Kunstpreis des FDBG und 1974 und 1982 mit dem vaterländischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Wir danken Herrn Asriel herzlich für dieses interessante Gespräch.

 

Das Videogespräch mit André Asriel wurde am 25. September 2012 aufgezeichnet und hat eine Länge von 1:40 h.

 

 

sehen Sie hier das komplette Gespräch mit Herrn Asriel:

 

 

nächstes Interview mit:  Martin Barthels  ⇒

 

Ökonom, Politiker, VL-Aktivist
Ökonom, Politiker, VL-Aktivist

Bernd Gehrke im Gespräch mit unsBernd Gehrke

Der 1950 geborene Bernd Gehrke wuchs im Berliner Arbeitermilieu des Prenzlauer Bergs auf. Die DDR sah man als Provisorium, die kulturelle Orientierung war eher westlich, die politische eher sozialdemokratisch. Bernd Gehrke erlebte relative frühe Polizeigewalt im Rahmen der Beat-Proteste Mitte der sechziger Jahre. Seine Oppositionshaltung hielt ihn dennoch nicht von sozialistischen Idealen ab. Er studierte, auch vor diesem Hintergrund, Ökonomie. Wegen der Bildung einer staatsfeindlichen Gruppe wurde er als Heizer in die Produktion geschickt, später ins Berliner Möbelkombinat. Hier konnte er durch Einblick in die realen Prozesse der Wirtschaft sein Verständnis darüber vertiefen, was in der DDR-Ökonomie schief lief. Gründungen
oppositioneller Zirkel folgten, wobei es ihm auch immer um die Vernetzung nicht nur der DDR-Opposition, sondern auch um die mit West- und Osteuropa
ging.
In der „Wendezeit“ gehörte er zu den Gründern der „Vereinigten Linken“ (VL). Weitere Etappen waren die „Initiative kritische Gewerkschaftsarbeit (IKG)“, die Betriebsräte-Initiative im Zuge der Treuhand-Tätigkeit, sowie die Beratertätigkeit für die Berliner Abgeordneten des „Neuen Forum“.

 
Bernd Gehrke ist heute als Teamer und Referent in der politischen Bildungsarbeit
tätig und bearbeitet dabei eine breite Palette von Themen, unter anderem die Geschichte der DDR-Opposition.

Wir danken Bernd Gehrke herzlich für dieses Gespräch!

 

Dieses Videointerview wurde am 28./30. Juni 2017 aufgezeichnet und hat eine Länge von 04:09:00 Uhr. Darum mussten wir das Gespräch in drei Teile teilen.

Sehen Sie hier das gesamte Gespräch mit Herrn Gehrke:

beginnen Sie mit dem ersten Teil:

sehen Sie hier den zweiten Teil:

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und nun den abschließenden dritten Teil


nächstes Interview mit:  Erhard Geißler ⇒

Kulturhistoriker & -soziologe

Bernd Lindner im Gespräch mit unsBernd Lindner

Der 1952 in Wittenberg geborene Krieg von jeher ein wacher Beobachter des politischen und kulturellen Zeitgeschehens. Vielfältige Interessen brachten ihn zum Studium der Kulturwissenschaft (HUB). Über Lindners äußerst produktive Arbeit, als Wissenschaftler, Autor und Kurator, heißt es bei Wikipedia: „Im Mittelpunkt seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit stehen Jugendgenerationen, Geschichte der Friedlichen Revolution 1989/90 in der DDR, politische Kultur der Straße, Populär- und Alltagskultur – mit den Schwerpunkten Rockmusik und Comic – sowie Fragen der Kunstrezeption und der geschichtlichen Relevanz bildender Kunst.“

Das Gespräch mit Herrn Lindner wurde am 20. Mai 2022 in der Wohnung von Stefan Körbel aufgezeichnet und hat eine Gesamtlänge von 03:48:01 h.

 

 

 







Sehen Sie hier direkt das Videointerview mit Bernd Lindner:


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Architekturkritiker
Architekturkritiker

Bruno Flierl im Gespräch mit unsBruno Flierl

Der 1927 geborene Architektensohn wurde, wie so viele seines Jahrgangs, zunächst als Flak-Helfer vergattert, dann auch noch als Soldat. Und geriet prompt in Gefangenschaft, französisch. Danach dann Maurerlehre und endlich ein Architekturstudium an der UdK in Berlin (West).

Aber dann, 1951 schon, zog es ihn in den Osten. Spannenderes Bauen war da zu erwarten, in ganz neuem gesellschaftlichen Kontext, und: Flierl wollte ausdrücklich die Stalin-Allee kritisch hinterfragen. Genau darin blieb er sich treu: die klarsichtige, fundierte Analyse und Begleitung der Städtebau- und Architekturentwicklung in der DDR. Er wurde bald die wichtigste kritische Stimme in diesem Bereich, auf mancher Ebene wohl die einzige.
In verschiedenen Funktionen und Gremien vermischt er sich kenntnisreich und listig ein. Feinde machte er sich dabei ebensoviele wie Freunde.
Unbeirrbar brachte er immer wieder sein Credo ein: die Vergesellschaftung der Entscheidungsfindungen. Das konnte sich aber bis zum Ende der DDR nicht verwirklichen. Und danach, das sieht er deutlich und nicht überraschend, natürlich ebensowenig. Nun aber kann Bruno Flierl die Architektur aller Herren Länder betrachten und organisieren prompt städtebauliche Themenreisen, etwa nach New York. Wenn er nicht zu Hause am Schreibtisch sitzt, in seiner charmanten Wohnung – in der Stalinallee.

 


Wir danken Bruno Flierl herzlich für dieses Gespräch.

Das Videointerview mit Bruno Flierl hat eine Länge von 02:54:00 h und wurde im Mai 2013 aufgezeichnet.

sehen Sie nachfolgend das komplette Gespräch:

 

 

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  1. Carmen-Maja Antoni
  2. Christoph Links
  3. Dietrich Mühlberg
  4. Dörte Döring

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